Finanzielle Förderung für Dach-Sanierung

Schon gewusst? Wenn Sie Ihr Dach renovieren wollen, um Ihren Energieverbrauch zu senken, können Sie auf finanzielle Hilfen vom Staat hoffen. 


(tdx) Sie hatten im letzten Winter den Eindruck, das alles Heizen nichts geholfen - höchstens Ihrem Energieanbieter?!? Dann ist Ihr Wohnhaus wahrscheinlich unzureichend gedämmt. Dabei geht viel Energie auch über das Dach verloren, dessen Sanierung empfehlenswert ist. Doch wie bezahlen? Zum Glück gibt es für Hauseigentümer einige attraktive Förderprogramme, die bei Banken oder staatlichen Behörden beantragt werden können.

Für das Sanierungsvorhaben gilt generell: Den Antrag auf Förderung unbedingt VOR dem Baubeginn stellen, sonst kann der Anspruch auf die Förderung womöglich entfallen. Je nach Art des Antrags werden Bauherren in Form zinsgünstiger Kredite und Darlehen oder mit direkten Investitionszuschüssen unterstützt. Die Höhe der Förderung wird individuell berechnet.    

Von der KfW-Bank werden bei einer Dachsanierung sog. Einzelmaßnahmen wie z.B. die Wärmedämmung des Dachs und der obersten Geschossdecke sowie die Erneuerung der Dachfenster mit einem zinsgünstigen Kredit von bis zu 75.000 Euro pro Wohneinheit unterstützt. Dafür kann auch ein direkter Zuschuss von bis zu 13.125 Euro gewährt werden. Durch die nachträgliche Wärmedämmung des Daches lassen sich nicht nur Heizkosten einsparen, sondern auch zusätzlicher Wohnraum z.B. einen Hobbyraum oder ein Home Office mit angenehmen Raumklima schaffen.

Eine weitere Möglichkeit, gleichzeitig die Energiekosten zu senken und finanziell gefördert zu werden, bietet eine Solaranlage. Ihre Anschaffung wird entweder mit einem direkten Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) oder günstigen Krediten der KfW-Bank unterstützt. Außerdem lässt sich so der komplette Warmwasserverbrauch von April bis September abdecken. Eine Photovoltaik-Anlage lohnt sich für den Bauherr ebenfalls doppelt, da auch sie günstig über das Programm „Erneuerbare Energien“ der KfW-Bank finanziert werden kann. Zusätzlich wird der eingespeiste Strom vom Staat vergütet – aktuell mit maximal 28,74 Cent pro Kilowattstunde Strom. Angesichts steigender Strompreise rentiert sich Solarstrom nicht zuletzt immer mehr für den Eigenverbrauch.

Jetzt schwirrt Ihnen der Kopf? Die Experten von dach.de stellen auf ihrer Webseite eine umfassende Fördermittel-Datenbank bereit, die anhand individueller Eingaben die Kostenvorteile ermittelt.

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