Wohnen im Alter: Dank Hausnotruf selbstbestimmt leben

Ein Hausnotruf erfüllt die Ansprüche älterer Menschen nach Selbstbestimmung und Sicherheit im eigenen Zuhause. Das ergab jetzt die aktuelle Studie "Wirkungs- und Potentialanalyse zum Hausnotruf in Deutschland".
Selbst wenn das soziale Umfeld immer spärlicher wird,  wollen ältere Menschen ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen. "Die größte Gefahr ist, dass niemand mehr regelmäßig vorbeischaut", erklärt Petra Weingärtner vom Deutschen Roten Kreuz. Alleinlebende Menschen werden nach einem Unfall in der Wohnung oft erst spät gefunden, so dass Folgeschäden auftreten, die eine Heimunterbringung unvermeidlich machen.
Bei Angehörigen schafft der Hausnotruf die beruhigende Sicherheit, dass die Eltern und andere ältere Verwandte gut betreut sind und im Notfall schnell Hilfe erhalten. So können die Senioren auch bei gesundheitlichen Einschränkungen in ihrer Wohnung bleiben und das gewohnte Leben weiterführen.

Hausnotuf günstiger als Pflegeheim
Selbstbestimmt leben und wohnen im Alter dank Hausnotruf
Laut einer Fallstudie ist in den Pflegestufen I und II eine regelmäßige ambulante Betreuung und die Sicherheit durch den Hausnotruf günstiger als die Unterbringung im Pflegeheim.
Die Studie beschreibt die Lebenssituation einer 53jährigen Frau mit fortgeschrittener Osteoporose. Dank Hausnotuf kann sie ihr reges gesellschaftliches Leben aufrechterhalten und ihre Bedürfnisse nach Individualität und Privatsphäre werden erfüllt. Auch der Fall eines 78jährigen Mannes wird in der Studie geschildert, der trotz starker gesundheitlicher Einschränkungen ein selbstständiges Leben führen kann.
Beide Befragten sparen mit dem Hausnotruf in der eigenen Wohnung gegenüber betreutem Wohnen sogar Geld. Die Kosten für den Hausnotruf von den Pflegekassen ab Pflegestufe I übernommen.

Download der Studie: www.initiative-hausnotruf.de/download.html

Quelle + Foto: www.initiative-hausnotruf.de