Gesund leben und Energie sparen

Schon durch kleine Verhaltensänderungen können zu Hause mehr als 15% Heizenergie eingespart werden. Das senkt nicht nur Ihre Kosten, sondern ist gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat die besten Tipps zusammengestellt, wie man durch richtiges Heizen und Lüften viel Energie einsparen kann:
1. Richtige Raumtemperatur wählen: In Wohnräumen liegt die optimale Raumtemperatur bei 19 bis 20 Grad und sollte nachts um vier Grad gesenkt werden. Jedes Grad mehr erhöht die Heizkosten um ca. sechs Prozent. Zwischen unterschiedlich beheizten Räumen sollten die Türen stets geschlossen werden, sonst kann sich im kälteren Raum Feuchtigkeit niederschlagen.
2. Kein Dauerlüften: Beim Stoßlüften mit abgedrehter Heizung geht weniger Wärme als beim Dauerlüften verloren und ein vollständiger Luftaustausch ist garantiert. Pro Stunde reicht dreiminütiges Stoßlüften aus. Dauerhaftes Kipplüften hingegen führt zu enormem Wärmeverlust und zusätzlich einem langsamen und schlechten Luftaustausch. Beim Lüften die Heizkörperventile schliessen, da sich das Thermostat sonst automatisch öffnet und zum Fenster hinaus geheizt wird.

Richtig heizen spart Energie
3. Thermostatventil richtig einstellen: Stufe 3 entspricht im Allgemeinen einer angenehmen Temperatur von knapp 20 Grad. Höhere Stufen sind meist nicht notwendig. Einstellung auf das Sternchen: Das bedeutet, dass das Ventil geschlossen ist und lediglich bei Einfriergefahr öffnet.
4. In der Nacht Rollläden und Gardinen schließen: Nachts sollte man in sämtlichen Räumen Rollläden, Fensterläden und Gardinen schliessen. Bei niedrigen Außentemperaturen treten die höchsten Wärmeverluste über Glas und Rahmen auf. Durch Rollläden können Wärmeverluste um mehr als 20 Prozent verringert werden, durch Vorhänge um weitere 10 Prozent.

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Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
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